Berliner Musicalschule I Dozent/innen

 

IRIS ARTAJO – Schauspiel, Rollenstudium

Iris Artajo ist in verschiedenen Ländern und Sprachen aufgewachsen.  Nach dem Abitur und ihrer Gesangs- und Schauspielausbildung am Cours Simon in Paris arbeitete sie an verschiedenen Berliner Bühnen. Die Arbeit mit Giorgio Strehler und Andrzej Wajda gaben ihrem Leben als Schauspielerin und Regisseurin wichtige Impulse.  Seit 1991 führt sie auch Theaterregie.

1998 gründete Iris Artajo die Theatergruppe „Las Tres Lolas“  mit der sie in vielen kleinen Theatern in Berlin und an Gastspielorten in Deutschland, aber auch während der deutschen Kulturwochenin Eriwan/Armenien auftrat. Seit 2008 heißt die Gruppe „ARTRES“. Als Synchronsprecherin lieh Iris Artajo vielen internationalen Schauspielerinnen ihre Stimme : Stefania Sandrelli, Mira Sorvino, Juliette Binoche in „Eine Couch in New York“,  Selma Hayek  in der Serie „30 Rocks“ sowie Penelope Cruz in „Vanilla Sky“.  Als Sprecherin ist sie in Beiträgen bei Arte und 3SAT (z.B. „Das Jahr des Hundes“), in der Sendung Titel, Thesen, Temperamente, bei Classic Radio und in vielen Hörspielen und Hörbüchern zu hören. Außerdem ist sie Synchronregisseurin und Tangosängerin.

Über meinen Unterricht:In meinem Unterricht verwebe ich mehrere Stilrichtungen und richte mich dabei individuell nach den Bedürfnissen und Qualitäten der Schüler.  Ich benutze unter anderem auch Elemente der Unterrichtsmethoden von Tschechov, Stanislawski und Uta Hagen. Grundlage bildet in den ersten drei Semestern Situatives Denken, Zugang zur eigenen Phantasie,  Improvisation und die Arbeit am Text. Die Studenten werden an einen Text herangeführt, und es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, den Text auf die Bühne zu bringen. Wir arbeiten und improvisieren mit ganz unterschiedlichen Texten, mit Theaterszenen, Gedichten und Prosa, aber auch mit Kochrezepten oder sogar Packungsbeilagen. Phantasie, Kreativität und Flexibilität bestimmen den Unterricht! Alles lässt sich interpretieren, und für alles finden sich, je nach Situation, die eine oder auch mehrere Rollen.

Da ich Schauspiel an einer Musicalschule unterrichte, verbinde ich die entstandenen Szenen mit dazu passenden Liedern und Tanzeinlagen. Damit unsere Studenten den Umgang mit dem Publikum lernen, finden regelmäßig öffentliche"Saturday-Night-Shows" statt, wo die verschiedenen Projekte, die im Laufe des Semesters entstanden sind, auf der Bühne gezeigt werden können.

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FRIEDERIKE ALEXANDRA BRÜCK – Gesang Solo

Friederike Alexandra Brück erhielt ihre Musical- und Jazz- Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und an der Hoogeschool Hilversum (Holland). Seit gut 20 Jahren unterrichtet sie frei und an Berliner  Musikschulen Gesang aller Richtungen. In Köln leitete sie die Musicalklasse der „Jazzhaus“- Schule und unterrichtete sie in szenischer Arbeit und Gesang. Sie leitet einen improvisierenden Gospel-Chor, in dem die Stilistiken der verschiedenen Popular-Richtungen mittels Improvisation und Grundlagenarbeit trainiert und erfahren werden. Als Pop/Jazz/ Soul- Sängerin steht sie mit verschiedensten Formationen auf der Bühne und spielt außerdem Percussion und Piano.

Über meinen Unterricht:Im Gesangsunterricht für die Auszubildenden der Berliner Musicalschule konzentriere ich mich vor allem auf die technischen Grundlagen. Mein Fokus geht nicht in erster Linie auf die schnelle Interpretation – die meiner Ansicht nach in jedem selbst erwächst, sobald er sich in seiner Stimme beheimatet und flexibel fühlt – sondern auf technisches Handwerk für die verschiedenen Lagen der Stimme, auf Vokalbildung, Phonetik, Rhythmusfähigkeit, Bruchlagen, die verschiedenen Stile und Ansatztechniken und natürlich auch auf den Stimm-Umfang und die Intonations-Sicherheit. Dabei bediene ich mich vor allem Übungen der klassischen Belcanto Technik, dem Speech-Level, dem Twang u.a.

Es gibt für mich nicht eine Technik, nicht einen Klang, sondern viele verschiedene Möglichkeiten, die Stimme zu färben und einzusetzen. Der Typische Musical-Sound, der gerade aktuell ist, stellt nur eine Variante und Klangfarbe dar und ist mir zu einseitig. Deshalb erarbeite ich mit den Auszubildenden ganz bewusst Repertoire verschiedener Stilrichtungen, um die Stimme in ihren Möglichkeiten zu erweitern.

Interpretation und Darstellung sollten stets aus dem inneren Gedanken kommen und nicht produziert sein. In dieser Überzeugung baue ich die interpretatorische Arbeit aber erst dann auf, wenn die Technik verankert ist.  Zwar mag der Song dann an manchen Stellen etwas unfertig klingen, aber in diesem Punkt gehe ich bei einer Bühnenausbildung keine faulen Kompromisse ein.  Oberstes Ziel ist immer eine gesunde, tragfähige Stimme.

Der Unterricht darf mitgeschnitten werden.

Mehr Infos im Web:
→ Website von Friederike A. Brück
→ Kulturportal
→ www.myspace.com/friederikebrueck
→ www.myspace.com/freddibellealliance
→ www.youtube.com/FriederikeAlexandra

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PAUL CHERNOSKY – Musical Dance, Song & Dance

 

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HANS-JÜRGEN FRINTROP – Pantomime/Mime, Theatergeschiche

Hans-Jürgen Frintroop studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Seine Bühnenausbildung erhielt er im Schauspielstudio Margot Stein, an der Berliner Schule für Mime und Pantomime (Marie-Luise Anger), am Teatro Studio di Roma di Roy Bosier und am Theaterlaboratorium Jerzy Grotowski/ Henryk  Tomaszewski (Wroclaw, Polen). Es folgte eine Schauspiel-Assistenz bei Prof. Dr. David Esrig und Joshi Oida. Zudem verfügt er über eine Fortbildung zum Suzuki-Trainer (japanisches Schauspiel- und Bewegungstraining).

Hans-Fürgen Frintrop verfügt über langjährige Berufspraxis als Schauspieler, unter anderem an der Freien Volksbühne Berlin, den Städtischen Bühnen Essen, dem Stadttheater Erlangen und dem Athanor-Theater München sowe in Film- und Fernseh-Rollen. Zudem arbeitete er als Dozent unter anderem an der Fortbildungsstätte für Berufschauspieler München und der Schule für Sprache und Drama in Stuttgart. Auch ist er Mitherausgeber des Buches „Commedia dell’ arte – Eine Bildgeschichte der Kunst des Spektakels“ (Greno Verlag, 1985).

1997 gründete er des „Bedlam-Theater“ mit Spezialisierung auf Commedia dell´arte“-Produktionen. Hier inszenierte er „Die Späße des Scapin. Szenen der comedie italienne“, „Der Wirrkopf“ (Molière) und „Amphytrion“ (Heinrich von Kleist).

Pantomime/Mime:Vorgestellt und erarbeitet werden die handwerklichen Grundlagen der nonverbalen Schauspielkunst, Methoden und Techniken des professionellen Theaters: Ausgewählte pantomimische Grundtechniken, Szenen-/ Handlungsanalyse in Aktion, Erkennen von Grundsituationen, Aktion / Gegenaktion, Improvisationsübungen ohne Worte, Ausgesuchte Übungen zur Verbesserung des Zusammenspiels von verbalen und nonverbalen Aktionen, das Spiel mit der Maske als körperorientierte Ausdruckskunst, Entwickeln von Raumgefühl und Bühnenpräsenz, Aktivierung der Vorstellungskraft, der Wahrnehmungs- und Erinnerungsfähigkeit, Techniken des interaktiven Spiels, Körpertraining nach T. Suzuki, Basisübungen zum szenischen Fechten.

Theatergeschichte: Anhand ausgesuchten Bildmaterials sollen die wesentlichen Entwicklungslinien und vielfältigen Erscheinungsformen nicht nur des europäischen und deutschsprachigen, sondern auch des außereuropäischen Theaters erläutert und dargestellt werden: Ursprünge des Theaters, das Theater der griechischen und römischen Antike, das Theater des Mittelalters, der Renaissance und des Barock (Elisabethanisches Theater, Commedia dell` Arte...), das Bürgerliche Zeitalter ( Theater der Aufklärung, Weimarer Klassik...), Vom Naturalismus zum Theater der Avantgarde, das Außereuropäische Theater.

Mehr zu Hans-Jürgen Frintrop: → Bedlam-Theater

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REGINA HAFFNER – Klavier

Regina Haffner  studierte an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold und schloss mit der Staatlichen Musiklehrer-Prüfung, Hauptfach Klavier, Nebenfach Gesang, ab.
Nach dem Studium war sie viele Jahre an verschiedenen deutschen Bühnen als Sängerin engagiert, unter anderem am Theater des Westens in Berlin.
Seit 1993 unterrichtet sie an der Berliner Musicalschule. Außerdem bereitet sie Musicaldarsteller auf Auditions vor und übernimmt bei diversen Musikproduktionen im Bereich Musical, Chanson und Oper die musikalische Einstudierung und Leitung.

Notenstudium: Ziel dieses Studienfachs ist das selbstständige Erarbeiten von Musicalsongs aller Stilrichtungen in deutscher und englischer Sprache sowie von Popsongs, Chansons und nach Bedarf von klassischen Arien. Notentreues und rhythmisch korrektes Erlernen eines Songs sind Voraussetzung für spätere freie Improvisation oder Veränderungen in der Gesangslinie oder des Rhythmus.
Ebenso wird in Verbindung mit der Musik die korrekte und klar verständliche Aussprache trainiert.

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MARK HEADLEY – Jazz Dance

Mark Headley kommt aus Barbados, lebt und wirkt seit über 20 Jahren in Berlin und hat die Tanzwelt in Europa und in Deutschland deutlich bereichert. Herausragend ist seine tänzerische Tätigkeit in Kompanien wie „Rontana Dance Movement Company“ in Barbados, „Lotus Dance Company San Francisco“, „The Fountainhead Dance Theater Berlin“ und „Black Off Broadway (BOB)“. Mark ist Gründungsmitglied des Barbados International Cultural Exchange Projects (Bicep, 1978).

Mark unterrichtete an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig, in "Milton's Tanzstudio" und an der "Etage" in Berlin und auf Symposien wie den Internationalen Tanzwochen und der Third World Dance Series in Wien. Er gab Seminare in Norwegen, Island, Barbados, Barcelona und in Deutschland. Seine choreographischen Werke beinhalten „Anansis Träume und andere Geschichten“ (C.A.C.M. – Berliner Tanzensemble), „Ma Khru 1“ (Haus der Kulturen der Welt), „Ma Khru II“ ( Weiße Rose), „In Memory of May Ayim“ (Black History Month) und „Nur keine Panik“ (Black Off Broadway).

Aufgrund seines Wissens, seiner Authentizität und Kreativität wie seiner pädagogischen Fähigkeiten ist er ein äußerst wertvolles Mitglied des Lehrer- Kollegiums unserer Musical-Ausbildung. Neuerdings öffnen wir seine Ausbildungsklasse auch für Gäste.

MARK HEADLEY über JAZZ DANCE:Seit Mitte des 20. Jahrhunderts machen die Massenmedien die europäische Öffentlichkeit mit Jazzmusik und Jazztanz aus den USA bekannt. Der Jazz Dance hat sich in den 1980er und 1990er Jahren durch die Zunahme der Massenkultur vor allem auf seine kommerzielle Verwertbarkeit reduziert. Heute prägt er die meisten Freizeit,- Mode- und Gesellschaftstänze, Hip-Hop und afro-karibische Musikelemente bestimmen die westliche Unterhaltungsmusik. Trotzdem lebt der Jazz durch diese anderen Tanzformen weiter, auch wenn er ist nicht mehr so sichtbar ist.

AFRICAN EXPESSIVE DANCE:Jazz-Bewegungungen sind fallende, ausweichende, meist schnell und kraftvoll ausgeführte Bewegungen. Alle Teile des Körper sind ständig aktiv und bewegen sich oft in unterschiedlichen Rhythmen zueinander. Mein Stil ist geprägt vom Einfluss der afrikanischen, afro-amerikanischen und meinen Contemporary-karibischen Wurzeln. Wichtig ist die Expressivität. In den letzen Jahren hat der African Expressive Dance viele Elemente wiederentdeckt. Vom Break-Dance, Hip Hop und anderen Formen hat er neue Impulse erhalten.

KUNST UND KOMMERZ:Die Faszination des Jazz geht von sich fühlender Körperlichkeit und elektrisierender Dynamik aus. Der Jazz Dance hatte sich niemals organisiert wie das Ballet oder der moderne Tanz. Obwohl meine Technik als “Modern Jazz“ eingeordnet wird, betone ich auch die Wandelbarkeit des Jazz Idioms. Eindeutig das Wichtigste ist, eine gute Technik zu erlernen. Hier bringe ich ein Problem auf den Punkt: Um jedem Schüler gerecht zu werden, muss der Pädagoge das Unterrichtsniveau anpassen, d. h. senken. Durch ein falsches Meinungsbild, daß man beim Jazz- und Afro-Diasporic Dance über solide tanztechnische Grundlagen hinwegschludern kann, bekommt die Tanzform ein denkbar schlechtes Image!

Jazz Dance und African Expressive Movement setzen den Schwerpunkt nicht nur auf die Bewegung des Körpers durch den Raum, sondern auch auf den Prozeß und die Entwicklung der Körperhaltung und der Körperbeherrschung. Die Übungen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Kräftigung des Körpers. Sie sollen dem Teilnehmer mehr Energie und Flexibilität verschaffen und einen Bewußtseinszustand für innere und äußere Erfahrung sensibilisieren, um sie auch in die Tanzerfahrung zu integrieren. Der Entwicklungsprozeß wird theoretisch wie auch praktisch durch das Nutzen verschiedener Ansätze des Contemporary, Caribbean und Modern Trainings (s.B. Horton, Graham, Dunham, etc.), aber auch durch Elemente aus dem Yoga vermittelt.

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MAJA JOEL-DÜRR – Gehörbildung, Musiktheorie, Musikgeschichte

Maja Joel-Dürr ist Musikerin, Sängerin, Sprecherin, und Musikpädagogin. Nach ihrem Musikstudium an der Hochschule der Künste Berlin (Hauptfach Flöte) studierte sie Darstellende Kunst bei Prof. Ciliane Dahlen-Friedlaender (ebenfalls HdK). Anschließend begann sie eine Gesangsausbildung bei der Opernsängerin Annerose Schloussen (Berlin) und ließ sich beim Jazz-Musiker Reggie Moore in Jazztheorie und Improvisation ausbilden. An der Universität der Künste Berlin absolvierte sie zudem ihr 1. Staatsexamen in Musikpädagogik und Schulmusik.

Maria Joel-Dürr arbeitet als Musikerin(Klassik und Jazz) sowie als Lehrerin für Querflöte, aber auch als Synchronsprecherin für Film- & Fernsehproduk- tionen, Zeichentrickserien, Werbung und Dokumentationen. Außerdem führt sie eigene musikalische Projekte durch.

Über meinen Unterricht:Harmonielehre, Gehörbildung,  Rhythmus und Improvisation werden in praxisbezogenen Übungen erfahren und analysiert. Praxis und Theorie werden miteinander verbunden, um eine solide Grundlage musikalischen Handelns zu erhalten.

Mehr zu Maja Joel-Dürr: → Easy Goin'

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SUN KOMAROVA – Gesang Solo

Geboren und aufgwachsen in Russland, studierte Sun Komarova Literatur, Linguistik und Gesang. Seit 1990 ist sie in Deutschland und absolvierte dort ein Privatstudium bei Gesangslehrerin Regine Gebhardt, Kammersängerin Else Bolkenstein, Kammersänger Peter Gougaloff und Kammersängerin Gisele Westfall.

Sun Komarova arbeitet als klassische und Jazzsängerin, Tänzerin und Schauspielerin; sie wirkte in zahlreichen Soloprogrammen und Theaterproduktionen in Deutschland und im Ausland mit. Zuem ist arbeitet sie als Sängerin, Schriftstellerin, Gesangspädagogin in der Musikschule Charlottensburg-Wilmersdorf

Über meinen Unterricht:In meinem Unterricht konzentriere ich die Arbeit zunächst auf die Technik, wobei ich meine Kenntnisse der Russischen, Deutschen, Belcanto-, aber auch Jazz-Vokalschulen miteinander zu verbinden suche, jeweils individuell abgestimmt auf persönliche Eigenschaften und Stärken meiner Studenten. Bewusst vermeide ich es, einen einheitlichen „Musicalklang“ zusammenzubasteln, den ich als gewisse Schwäche der deutschsprachigen Produktionen ansehe. Vielmehr scheint mir erstrebenswert, meine Schüler, sofern sie sich dem Beruf eines Musicaldarstellers zuwenden, für  vokalische Vielseitigkeit zu interessieren und ihre individuelle Ausdrucksstärke optimal zu entwickeln.
Gewissermaßen schematisiert, gehe ich in der Musical-Ausbildung folgender Formel nach:
Technische Basis: Europäische klassische Gesangstechnik
Rhythmische Beschaffenheit: Amerikanische Strukturen wie Blues, Jazz, Soul, Pop.

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VIVIEN LEE – Gesang Solo, Gesangs-Labor, Chor

Vivien Lee absolvierte ihr Klassik-Gesangsstudium an der Chinese University of Hong Kong. Sie erwarb ihr Konzertexamen mit Kirchen- und Barock-Musik an der Royal Academy of Music in Manchester und war als Solistin der “Jubilee Singers” in Großbritannien beschäftigt. Später beschäftigte sie sich verstärkt mit dem deutschen Kunstlied und der Musik des 20. Jahrhunderts an der Hochschule der Künste, Berlin. Es folgten Opern-Engagements unter anderem in Lübeck, Kassel, Amsterdam und Brüssel sowie die Arbeit als Ensemble-Mitglied am Theater des Westens, Berlin.

Vivien Lee hatte die Leitung diverser internationaler Musik-, Tanz- und Theaterprojekte inne und arbeitete als Solistin und Dozentin im Fachbereich Musiktheater an der Universität der Künste in Berlin. Zudem gibt sie Gesangsseminare im In- und Ausland. Auch ist sie Autorin eigener Theater- und Musikstücke. Zur Zeit ensteht ein Buch über Erweiterungen der Gesangstechnik, Fähigkeiten des Körpers, die Lust am Gesang zu fördern und das Gefühl, Kunst begreifbar zu machen. Im Rahmen ihres Duos „Dong West“ gibt sie zudem
internationale Konzerte. Ihr gesamtes Wirken ist ein Plädoyer gegen jegliche Bedrohung von Individualität und zugleich für die kreativen, schöpferischen und genussvollen Seiten des Lebens.

Über meinen Unterrichtt:Ich probiere immer, in meinen Schülern Appetit und Neugier auf das Interessante und Vielfältige in der Musik zu wecken und Ihnen Mut zu machen, einen eigenen Weg zu finden. Ihre eigene Persönlichkeit soll zur Entfaltung und Vertiefung gebracht werden."

Viviens Schüler über den Unterricht:„Ich habe mich bei Vivien immer wohlgefühlt, da sie immer genau wusste, was für Probleme man hat und hat diese auch entsprechend der Bedürfnisse und Fähigkeiten verbessert. Ihr Unterricht war vielschichtig und interessant, da sie immer neue Übungen machte. Sie hat mir
immer sehr gut bei der Interpretation der Lieder geholfen und ihre Erfahrung sehr gut nahegebracht. Ich habe sehr viel bei ihr gelernt.“

„Der Unterricht bei Vivien war für mich der beste Unterricht, den ich in meinem Jahr an der Musikschule hatte. Mir hat gefallen, das Vivien sich in jeder Stunde nach dem Befinden des Schülers erkundigt hat und viel Hilfe und Ratschläge gegeben hat, wenn es Probleme gab, denn so konnte man immer sehr unbelastet an den Gesangsunterricht gehen. Außerdem gibt Vivien im Unterricht auch viel von sich selbst preis, so dass man das Gefühl hat, auf Augenhöhe mit Vivien zu stehen. So war der Unterricht stets hierarchielos und man hatte keine Angst zu experimentieren. Vivien hat ein sehr feines Gefühl dafür, was der Schüler braucht, um sich zu steigern. Der Unterricht war sehr abwechslungsreich und bot stets neue Erkenntnisse. Sie versteht es, den Schüler angemessen zu kritisieren oder zu loben und vermittelt immer den Eindruck, dass man es an die Hochschule schaffen kann. Dadurch fühlte ich mich in hoffnungslosen Situationen immer motiviert und angetrieben. Außerdem legt Vivien sehr viel wert auf Körperarbeit und Interpretation der Stücke. Mir gefällt, dass jedes mit ihr erarbeitete Stück sehr individuell interpretiert wird und originell klingt.“

Mehr zu Vivien Lee:→ Duo Dong West

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Dr. HENNER OFT – Sozialkunde

Nach dem Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie, Geschichte und Jura in Lausanne, Wien, Berlin und Aix-en-Provence fogte eine sechsjährige Dozententätigkeit an der Université Laval, Québec. Henner Oft leitete die Kläre-Bloch-Abendschule in Berlin und war als Dozentt an der FU Berlin tätig. Er gründete 1981 die Theaterwerkstatt Charlottenburg und 1992 zusammen mit Valentin Platareanu die Schauspielschule Charlottenburg, die er als Geschäftsführer leitet.

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OLGA OSORIO - Modern Dance

Olga Osorio kommt aus Venezuela. Ihre Grundausbildung erhielt sie in klassischem Tanz im Rahmen eines interkulturellen Austausches zwischen dem "Jeune Ballet de France" und der Ballettschule "Teresa Carreno" in Caracas, danach folgte eine Ausbildung in modernem und zeitgenössischem Tanz sowie weiterführende Studien an der Tanzschule "Danzahoy" in Caracas und am "Real Conservatorio Profesional de Danza" in Madrid, Spanien. Durch ein Stipendium des spanischen Kulturministeriums für einen Intensivierungskurs kam sie vor zwei Jahren nach Berlin.

Während ihrer Ausbildungszeit eignete sich Olga vielfältige Techniken an: neben klassischem Tanz auch Graham, Limon, Release, Kontakt-Improvisation, Jazz, Afro, Yoga und Tai Chi. So konnte sie als Tänzerin wie als Lehrerin sehr vielseitig arbeiten. Sie ist neu im Lehrer-Kollegium der Berliner Musicalschule. Ihre Modern-Ausbildungsklasse haben wir auch für Gäste geöffnet!

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SARA REDDIG – Ballett

Sara Reddig begann ihre Ballettausbildung in ihrer Heimat in England im Alter von zehn Jahren: zuerst auf der Elmhurst Ballet School und danach auf der Royal Ballet School, wo sie sogar bei Dame Ninette de Valois und der weltberühmten Dame Margot Fonteyn studierte. 1973 debutierte sie beim Ballet Royal de Wallonie (Belgien) und wurde in Kürze “Coryphee”, dann ging sie nach Kassel als Demi-Soliste, 1976 kam sie nach Berlin an die Deutsche Oper.

Als Sara Redig 1995 mit dem Tanzen auf der Bühne aufhörte, hatte sie sich ein reichhaltiges Repertoire erarbeitet, das den klassischen wie den modernen Bereich, unzählige Charakter-Rollen und Arbeit im Corps de Ballet wie auch als Solistin umfasst. Mit führenden Tänzern und Choreographen wie u.a. Nureyev, Petit, van Manen, Arias, Kylian, Joos, Schaufuss und Panov hat sie gearbeitet, ihre bedeutendsten Solopartien waren in “Apollon Musagete” (Balanchine), “Sarkasmen” (van Manen), “Le Jeune Homme et la Mort” (Petit), und “5 Tangos” (van Manen, Uraufführung an der New Yorker Metropolitan Opera).

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VIKTOR RENPENING — Akrobatik

Viktor Rempening wurde in der ehemaligen Sowjetunion ausgebildet. Er besitzt über 16 Jahre Erfahrung als Leistungssportler in Sportakrobatik, außerdem verfügt er über eine langjährige Praxis auf der Bühne und in der Manege. Sein Studium der Sportwissenschaften schloss er als Diplom-Sportlehrer ab.

Viktor war viele Jahre lang Trainer der usbekischen Nationalmannschaft für Sportakrobatik und ist außerdem Turniertänzer in Standard/Latein (C-Klasse). Seit 1992 lebt Viktor in Berlin, wo er mit Artisten, Schauspielern, Pantomimen und Tänzern trainiert. Zudem gibt er Kurse für Kinderakrobatik.

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KORNELIA REPSCHLÄGER – Rollenstudium Musical

Kornelia Repschläger, geboren in Berlin, studierte Germanistik, Romanistik und Musikwissenschaften  und nahm  parallel dazu privaten  Schauspielunterricht. Nach mehreren Festengagements als Regieassistentin (u.a. an den Städtischen Bühnen Augsburg und am Nationaltheater Mannheim), wo sie auch mit ersten eigenen Inszenierungen hervortrat, war sie von 1991 bis 1997 Spielleiterin an der Wiener Staatsoper und ist seit 1997 als freischaffende Regisseurin tätig.

In über 40 Inszenierungen erarbeitete Kornelia ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne (Opern von Hasse, Gluck, Mozart, Rossini, Lortzing, Verdi, Strauss und Henze u.a.), die sie an nationalen und internationalen Opernhäusern und Festivals in Szene setzte, unter anderem an der Oper Leipzig, den Dresdner Musikfestspielen und dem New National Theatre Tokyo. Daneben leitete sie Neueinstudierungen der Inszenierungen von Jean-Pierre Ponelle, Michael Hampe und Marco Arturo Marelli, u.a. in Venedig, Turin, Paris und Tokyo. Seit 1999 ist sie Dozentin für szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Musikhochschule Hannover.

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CHRISTINE SCHUSTER – Schauspiel, Rollenstudium

Christine Schuster studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg und arbeitete zehn Jahre lang als Coach am Theater des Westens. Seit 1985 ist sie Dozentin an der Universität der Künste, Berlin, seit 1998 zudem Dozentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

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CHRISTIAN TOBERENTZ
Künstlerische Leitung, Sprecherziehung, Steptanz

Christian Toberentz erhielt seine Ausbildung zunächst als Schauspieler bei Margot Stein in Berlin, dann in Tanz (vor allem Step) und Gesang (u.a. bei Vivien Lee). Seine vielseitige Karriere begann in Berlin als "Beckmann (Draußen vor der Tür), danach folgten Engagements für klassische wie auch für Musical-Rollen an diversen Berliner Bühnen - u.a. Theater des Westens, Hansa-Theater, Vagantenühne, Altstadttheater und Freilichtbühne Spandau, Berliner Globe Theater, Studio des Renaissance-Theaters - sowie Tourneen. Er entführte "Die Dame vom Maxim", Lieselotte Pulver, in einer Komödie von Georges Feydeau, man sah ihn u.a. als "Rosenkranz" (Hamlet), "Theseus/Oberon" (Ein Sommernachtstraum) sowie "Fürst Escalus" (Romeo und Julia). Unter der Regie von Iris Artajo war er "Der Cassernower" (von Julie Schrader) und "Don Perlimplin" (Federico García Lorca).

In Musicalproduktionen trat er an den Berliner Kammerspielen, im Theater des Westens und im Renaissance-Theater Studio auf ("Over the Rainbow - Die Judy Garland Show", Rolle des Komikers "Walter Kibitzer" mit Gesang und Steptanz, außerdem Step-Choreograph). Fast ein ganzes Jahr spielte und sang er in der Berliner Lieder-Revue "Zille sein Milljöh", einem Zwei-Personen-Programm im Theater im Nikolai-Viertel. Fernsehauftritte/Film-Arbeit u.a. unter der Regie von Thomas Engel, Günter Gräwert und Ottokar Runze. Unzählige Aufträge als Synchronsprecher (deutsche Stimme u.a. von Denzel Washington, Julian Sands und Tim Russ/Rolle Tuvok in "Voyager" sowie Frank in "Samantha Who").

Zusammen mit Sigrid Marr erarbeitete er literarische Programme; im Repertoire sind u.a. „Das Ei ist hart...! Von Beziehungen mit allen Höhen und Tiefen“, „Katzen brauchen furchtbar viel Musik – Geschichten, Schnurren und Lieder über Katzen und andere Menschen“ (am Klavier begleitet von Regina Haffner) und das Weihnachtsprogramm "Bitte nicht wie letztes Jahr!"

Durch eine vielfältige Steptanz-Ausbildung (u. a. bei Carnell Lyons, Tom Fletcher, auf zahlreichen Workshops bei „C.B.“ Hetherington, Victor Cuno, Pascal Hulin, Michael Sandwick, Tobias Tak, Barbara Duffy, Brenda Bufalino und Heather Cornell in New York) wurde er mit vielen verschiedenen Stilrichtungen vertraut, vom ”weißen” Revue-Stil über Filmchoreographien (Gene Kelly, Gregory Hines, Hermes Pan, den Condos-Brothers u.a.) bis zum ”schwarzen” Rhythm Tap (Carnell Lyons, Material von den großen Meistern Leon Collins, Boston und Honi Coles/New York sowie von Henry Le Tang und Eddie Brown).

Seit über 30 Jahren unterrichtet er regelmäßig an mehreren Berliner Studios wie auch auf Workshops in Berlin und in Palma de Mallorca und hat zudem langjährige Erfahrung als Step-Choreograph für Bühne und Film (u.a. der 2005 gedrehte Kurzfilm "Brotneid"). Christian Toberentz ist Mitglied des Step-Duos "Gnadenlose Füße" (zusammen mit Sabine Schöttle), welches nicht nur mit Show-Nummern, sonden auch mit "Tap-Comedy" - kleinen, mit Steptanz erzählten Geschichten - auf unzähligen Galas, in Shows und auf Straßenfesten Erfolge feiert. Seit 1994 ist Christian Toberentz Leiter und Mitinhaber des Ballett Centrums KURFÜRSTENDAMM KARREE & Berliner Musicalschule.

→ Mehr zu Christian Toberentz

Über meinen Unterricht:
Steptanz:
Steptanz hat mich immer besonders fasziniert, weil er eine hinreißende Synthese aus Tanz und Musik ist. Das altmodische Revue-Image hat der Steptanz längst nicht mehr verdient, er ist eine kreative Kunstform, die sich dank vielseitiger Musik-Richtungen ständig weiterentwickelt. Steptanz ist nicht nur eine wichtige spezielle Fähigkeit für einen Musical-Darsteller, er ist ein ideales Training für Koordination, Gedächtnis, Rhythmus, Musikalität und Präzision.

Mein besonderes Anliegen in meinem Unterricht ist die Vermittlung einer guten Technik (Lockerung der Füße, Einsatz des ganzen Körpers, mühelose Geläufigkeit) als Voraussetzung für die musikalische Arbeit: Rhythmische Präzision, gutes Timing, Entwicklung der Dynamik und vor allem ein klarer Sound sind unsere Ziele. Den zukünftigen Musical-Darstellern möchte ich außerdem die verschiedenen Stilrichtungen des Steptanzes mit historischem überlieferten Material vermitteln, mit meinen eigenen Choreographien die Vielfalt näherbringen sowie die eigene Kreativität anregen.

Sprecherziehung:Themen meines Unterrichts sind Atem- und Stimm-Übungen, Begreifen und Einsatz der „Stütze“, Spannung/Entspannung, Resonanz-Räume, Schwung, die Stimme im Raum, Artikulationsübungen, Training und Lockerung. Unsere Ziele sind eine tragfähige Stimme,  die den Belastungen des Berufslebens standhält, und eine präzise, klare, fehlerfreie Diktion, die nie gekünstelt klingen sollte, sowie mühelose Geläufigkeit. Wir arbeiten an sprachlicher Gestaltung von Gedichten und Prosa und vor allem an den Rollen-Texten.

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ELENA TOMOVA – Klavier

Elena Tomova studierte an der Musikakademie "P. Wladigerov" in Sofia, Bulgarien, und schloss 1981 mit dem Staatsexamen für Klavier, Klavierpädagogik, Korrepetition und Kammermusik ab.
Bis 1984 unterrichtete sie als Klavierpädagogin am Musikgymnasium "P. Pipkov" in Pleven, bis 1990 am Musikgymnasium "L. Pipkov" in Sofia und seit 1993 an der Musikschule Wilmersdorf und der Berliner Musicalschule.

Klavier:Elena unterrichtet das 1. und 2. Semester. Der Schwerpunkt des Unterrichts ist das Erlernen der Grundlagen der Musiktheorie, Technik und Interpretation am Klavier. Die Studenten sollen am Ende ihrer Ausbildung in der Lage sein, selbstständig ihr Gesangs-Repertoire und seine Begleitung einzustudieren.

 

 

 

 

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